Andreas Solter

Andreas Solter

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht

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Letzte Beiträge

Wiederaufnahme der Selbstanzeige in Italien rückt näher

Die Wiederaufnahme der Selbstanzeige in Italien rückt immer näher. Der italienische Finanzminister Pier Carlo Padoan bestätigte vorgestern, während der Fernsehübertragung der Sendung „Porta a Porta“, entsprechende Pläne. Man erhoffe sich dadurch Mehreinnahmen in Milliardenhöhe, die auch den Erdbebenopfern in Mittelitalien zu Gute kommen sollen. Wie ItaliaOggi weiter berichtet könnte eine Wiederaufnahme per Eilgesetz („Decreto“) erfolgen […].

Baldige Wiederaufnahme des Selbstanzeige-Programms in Italien?

Wie ItaliaOggi bereits am 6. September berichtete, wird das Selbstanzeige-Programm in Italien voraussichtlich zeitnah wieder aufgenommen. Als Zeitfenster sind 12 Monate im Gespräch. Anschließend laufen bereits Überlegungen das Rechtsinstitut der Voluntary Disclosure auch über diesen Zeitraum hinaus fest im italienischen Gesetz zu verankern.

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Anwendungserlass des Bundesfinanzministeriums zur Anzeige- und Berichtigungspflicht nach § 153 AO

Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder haben den Anwendungserlass zur Abgabenordnung (AEAO) um eine Regelung zur Anzeige- und Berichtigungspflicht nach § 153 AO ergänzt. Die neue Anweisung erläutert u. a., wie die Berichtigung einer Erklärung – insbesondere einer Steuererklärung – (§ 153 AO) von einer Selbstanzeige (§ 371, § 378 Absatz 3 AO) abzugrenzen ist.
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Anwendungserlass des Finanzministeriums NRW zur Neuregelung der Selbstanzeige

Mit einem nun veröffentlichten Anwendungserlass vom 12. Januar 2016 nimmt das Finanzministerium NRW Stellung zu Auslegungs- und Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem Recht der steuerlichen Selbstanzeige. Offene Rechtsfragen resultierten zuletzt aus der Verschärfung des Selbstanzeigerechts mit Wirkung zum 01. Januar 2015. Darüber hinaus greift das Finanzministerium auch Auslegungsfragen auf, die bereits seit Inkrafttreten des Schwarzgeldbekämpfungsgesetzes (SchwarzGBekG) vom 28. April 2011 diskutiert werden. Grundlage der Anweisungen sind die auf Bund-Länder-Ebene abgestimmten Ergebnisse der Facharbeitsgruppe „Evaluierung der §§ 371, 398a AO“.

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Eidgenössische Steuerverwaltung lieferte Daten an niederländische Steuerbehörden aufgrund einer Gruppenanfrage

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat Medienberichten zufolge aufgrund einer Gruppenanfrage Daten an die niederländischen Steuerbehörden geliefert.

Die Schweiz ist auf die Gruppenanfrage der Niederlande vom 23. Juli 2015 eingegangen. Die angeforderten Daten konnten nun geliefert werden, nachdem die Beschwerdefrist für die betroffenen Kunden abgelaufen ist.

Der Wortlaut der Gruppenanfrage ist im schweizerischen Bundesblatt veröffentlicht worden: 

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Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen diese Entwicklung für Deutschland hat. Jedenfalls gibt es jetzt erstmalig ein vorformuliertes Beispiel einer zulässigen Gruppenanfrage an die Schweiz.

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