Caroline Müller

Caroline Müller

Diplom-Ökonomin

Steuerberaterin

Partner i.S.d. PartGG
Geboren 1982
Steuerberaterin seit 2010
Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim (2001-2006)
Steuerassistentin bei BAUMGARTNER THIEDE (2007-2009)
Teamleiterin bei BAUMGARTNER THIEDE (2009-2012)
Stellvertretung der Geschäftsleitung bei BAUMGARTNER THIEDE (2011-2012)
Partner seit 2013
Sonstige Tätigkeiten
Referentin für WM-Daten zu Themen rund um Kapitaleinkünfte seit 2010

Kompetenzfelder

  • Kapitaleinkünfte
  • Selbstanzeigeberatung
  • Bankenberatung
  • Abgabenordnung und allgemeines Steuerrecht

Beratungsschwerpunkte

  • Selbstanzeigen
  • Steuerreportings für Kapitaleinkünfte nach deutschem Steuerrecht
  • Bankenberatung

Letzte Beiträge

DAC 6 Mitteilungspflicht – EU-Kommission schlägt Verschiebung vor

Die EU-Kommission hat das Anliegen zahlreicher Verbände aus den EU-Mitgliedstaaten nach Verschiebung der Einführung der neuen Mitteilungspflicht angesichts der Corona-Lage aufgegriffen und einen Vorschlag beschlossen, wonach die Fristen für die Einreichung der DAC 6- Mitteilungen verlängert werden sollen.

Wird dem Vorschlag der EU-Kommission von Seiten der Mitgliedstaaten gefolgt, dann sind Mitteilungen über grenzüberschreitende Steuergestaltungen für Gestaltungen nach dem 30. Juni 2020 zwar weiterhin innerhalb von 30 Tagen zu übermitteln, aber erst beginnend ab dem 01. Oktober 2020 statt wie bislang bereits ab dem 01. Juli 2020.

Für Altfälle, das heißt für Gestaltungen, die nach dem 24. Juni 2018 und vor dem 01. Juli 2020 verwirklicht wurden bzw. werden, gilt bei Umsetzung des Vorschlags der EU-Kommission, dass die Mitteilungen darüber bis zum 30. November 2020 zu übermitteln sind. Bislang endet die Frist hierfür am 31. August 2020.

Da die EU-Kommission zwar einen Vorschlag unterbreiten, aber selbst mangels entsprechender Rechtsetzungskompetenz keine Änderung beschließen kann, bleibt der Fortgang auf EU-Ebene abzuwarten.

Auf nationaler deutscher Ebene sieht der Entwurf des BMF-Schreibens über die Anwendung der Vorschriften über die Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen vom 02. März 2020 Nichtbeanstandungsregelungen bei Überschreitung der gesetzlich festgelegten Mitteilungsfristen vor. Bei Umsetzung der Regelungen  im finalen Schreiben des BMF wird es aufgrund der erst ab dem 01. August 2020 vorhandenen Schnittstelle für die elektronische Übermittlung der Mitteilungen von Seiten der Finanzverwaltung nicht beanstandet werden, wenn die Mitteilungen für neue und alte mitteilungspflichtige Gestaltungen erst bis zum 30. September 2020 übermittelt werden.

Deutsche Quellensteuer: Relief at Source-Verfahren für Investmentfonds

Der Antrag auf Erteilung einer Statusbescheinigung kann ab sofort beim BZSt eingereicht werden.

Seitens des BZSt wird eine zeitnahe Bearbeitung erfolgen. Die Versendung der Statusbescheinigung erfolgt bereits vor dem 01. Januar 2018.

Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Prozess durch Übernahme oder Begleitung des Beantragungsverfahrens.

 

 

Initiative zur Abschaffung der Abgeltungsteuer in Deutschland nimmt erste Hürde

Der Finanzausschuss des Bundesrats stimmte dem von Brandenburg initiierten Vorschlag am 23. Februar 2017 mit einer Mehrheit von 11 Ländern zu. Ziel der Initiative ist es, dass Kapitaleinkünfte in Deutschland zukünftig wieder dem individuellen Steuertarif von bis zu 45% unterliegen und nicht dem anonymen und abgeltend wirkenden Kapitalertragsteuersatz von 25% (Abgeltungsteuer).

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Spezial-Investmentfonds nach der Investmentsteuerreform

Am 01.01.2018 wird die im Juli 2016 verabschiedete Investmentsteuerreform in Kraft treten, die die Besteuerung von (Publikums-)Investmentfonds völlig neu gestaltet und auch einige Änderungen für Spezialinvestmentfonds mit sich bringt. Gesetzgeberischer Hintergrund der Reform waren u.a. europarechtliche Vorgaben durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH, Urteil vom 9.12.2015 – C-595/13, Staatssecretaris van Financiën gegen Fiscale Eenheid X NV cs), bei dem es um die Gleichbehandlung von inländischen und ausländischen Fonds ging. Ferner sollten die Gestaltungsanfälligkeit und die Komplexität des bestehenden Systems reduziert werden. Das Gesetz wurde im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2016 Teil I Nr. 36 vom 26. Juli 2016, Seite 1730 ff., veröffentlicht. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe des Newsletters I/2017 des BAI e.V.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Caroline Müller sowie Ihr Team aus spezialisierten Rechtsanwälten und Steuerberatern selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

  

 

Adresse Baumgartner & Partner PartG mbB
Bockenheimer Landstraße 51-53
D-60325 Frankfurt
Telefon +49 69 71 67 3770
E-Mail

Caroline.mueller@baumgartnerpartner.com

 

Besteuerung von Fremdwährungs- und Devisentermingeschäften bei Privatanlegern

Bei der Veräußerung von Fremdwährungsbeträgen innerhalb eines Jahres nach der Anschaffung kann es sich um ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft im Sinne des § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG handeln. Für das Steuerjahr 2015 ist infolge einer gesetzlichen Änderung in 2014 zu vermuten, dass private Fremdwährungsgeschäfte wieder verstärkt in den Fokus der Finanzverwaltung rücken werden. Verstärkt wird dieser Eindruck auch, weil es infolge der Aufgabe des Schweizer Franken-Mindestkurses zu Beginn des Jahres 2015 durch die Schweizerische Nationalbank, und der darauffolgenden Verunsicherungen an den Devisenmärkten, zu erheblichen Währungskursschwankungen kam.

 Weitere Informationen finden Sie in unserem Newsletter.

Besteuerung von Fremdwährungs- und Devisentermingeschäften bei Privatanlegern

BMF verlängert Bestandsschutzregelungen für Investmentvermögen, die vor Inkrafttreten des AIFM-StAnpG aufgelegt wurden

Mit Schreiben vom 7. April 2016 hat das Bundesfinanzministerium im Vorgriff auf die geplante Investmentsteuerreform den Bestandsschutz des § 22 Absatz 2 Satz 1 InvStG und die Übergangsregelung nach Rz. 297 des BMF-Schreibens vom 18. August 2009 bis zum 31. Dezember 2017 verlängert.

Link zum Bundesfinanzministerium

Großrazzia bei rund 120 Kunden der Luxemburger Spuerkeess BCEE

Laut Berichten des NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung sollen dabei insbesondere Kunden der luxemburgischen Bank in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 300.000 Euro Geldanlage im Großherzogtum im Fokus stehen. Die Durchsuchungen sollen die ganze Woche andauern und es sollen mehr als 150 Ermittler im Einsatz sein.
Auch weiteren Kunden drohe ein Besuch der Steuerfahnder. Insgesamt sollen der Staatsanwaltschaft Köln zu mehr als 54.000 deutschen Kunden Unterlagen dieser Bank vorliegen. Durch einen Fehler des Verkäufers sollen die Ermittler die Informationen sogar kostenlos erhalten haben und mussten nicht den Rekordpreis in Höhe von 5 Mio. Euro zahlen.
Wenn Sie von den Durchsuchungen betroffen waren oder Sie befürchten zu dem Kreis der Kunden zu gehören, stehen wir gerne für Sie als Ansprechpartner bereit.
Wir prüfen gerne, ob eine Selbstanzeige im Einzelfall noch in Betracht kommen kann. Ebenfalls stehen wir für Sie als erfahrener Beistand im Strafverfahren zur Verfügung. Mit unseren Rechtsanwälten und Steuerberatern bieten wir Ihnen eine umfassende Beratung an.

Gruppenanfrage der niederländischen Finanzverwaltung an die Schweiz erfolgreich

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat laut ihrer Mitteilung vom 27. Oktober 2015 eine Gruppenanfrage der niederländischen Steuerverwaltung (Belastingdienst, Central Liaison Office Almelo, Niederlande) genehmigt. Die einzelnen begründeten Schlussverfügungen können direkt bei der ESTV (Eigerstr. 65, 3003 Bern, Schweiz) eingesehen werden. Diese Schlussverfügungen enthalten weitergehende Erläuterungen zur Zulässigkeit der Gruppenanfrage und sind nur von den betroffenen Personen einsehbar.

Was sind Gruppenanfragen?
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