Amtshilfe

Letzte Beiträge zum Thema Amtshilfe

  1. Spontaner Informationsaustausch (SIA) zwischen der Schweiz und den MAC-Mitgliedstaaten
  2. Newsletter 10/11 2016 zum Thema Voluntary Disclosures (strafbefreiende Selbstanzeigen) und zum Automatischen Informationsaustausch erschienen
  3. Spanische Steuerpflichtige im Visier – Amtshilfeersuchen Spaniens an die Schweizer Steuerverwaltung
  4. NRW erhält Steuerdaten und gibt Informationen an andere Länder weiter – Banken im Visier
  5. Panama beabsichtigt Beitritt zur Amtshilfekonvention
  6. Schweizer Großbank wehrt sich im Rahmen eines Amtshilfeverfahrens juristisch gegen Datenlieferungen nach Frankreich
  7. Dominikanische Republik und Nauru unterzeichnen Amtshilfekonvention der OECD und des Europarates
  8. Brasilien, Jamaika und Uruguay intensivieren Kampf gegen Steuervermeidung und Steuerhinterziehung
  9. Schweiz: Beabsichtigte Lockerung der Amtshilfepraxis in Bezug auf gestohlene Daten

Spontaner Informationsaustausch (SIA) zwischen der Schweiz und den MAC-Mitgliedstaaten

Mit der Ratifikation der Multilateralen Amtshilfekonvention (MAC), welcher derzeit 115 Staaten und Staatsgebiete angeschlossen sind, darunter alle G20-, BRIICS- und OECD-Mitgliedstaaten, erklärte sich die Schweiz zum derzeit territorial umfassendsten Datenaustausch im Hinblick auf steuerliche Auslandssachverhalte bereit. 

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Newsletter 10/11 2016 zum Thema Voluntary Disclosures (strafbefreiende Selbstanzeigen) und zum Automatischen Informationsaustausch erschienen

Im September 2017 werden erstmals im Rahmen des von der OECD angestossenen und forcierten Automatischen Informationsaustausches (AIA) Steuerdaten zwischen nationalen Finanzbehörden ausgetauscht werden. Insgesamt haben sich bislang 101 Staaten und sonstige Jurisdiktionen zur Teilnahme verpflichtet. Die Umsetzung in nationale Gesetze und sonstige Regelungen läuft auf Hochtouren. Der AIA liefert den Finanzbehörden ein effektives Werkzeug zur Aufspürung von Steuerhinterziehungen in Zusammenhang mit Auslandsvermögen. Durch das Zusammenspiel mit anderen Auskunftsinstrumenten verengt sich zunehmend der Handlungsspielraum für Steuerhinterzieher. 

Die aktuelle Ausgabe unseres Newsletters beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit verschiedenen Selbstanzeigeprogrammen zur Erlangung einer Strafbefreiung. Den zweiten thematischen Schwerpunkt des Newsletters bildet ein Update zur Umsetzung des AIA in Liechtenstein und der Schweiz.

Über aktuelle Entwicklung im Bereich des automatischen Informationsaustausches, der internationalen Amtshilfe in Steuersachen sowie des Steuerstrafrechts informieren wir Sie durch Kurzmeldungen auf unserer Webseite.

Wenn Sie sich fortlaufend über Entwicklungen im Bereich der Besteuerung von Kapitaleinkünften, der Investmentbesteuerung, des Kapitalmarktrechts und der Amtshilfe in Steuersachen informieren möchten, würden wir uns freuen, Sie zum Kreis der Abonnenten unseres kostenlosen Newsletters zählen zu dürfen. Über das folgende Formular können Sie sich für unseren Newsletter anmelden.  

Spanische Steuerpflichtige im Visier – Amtshilfeersuchen Spaniens an die Schweizer Steuerverwaltung

Eine Schweizer Grossbank informiert auf ihrer Webseite ihre spanischen Kunden davon, dass die spanische Steuerverwaltung ein Gesuch auf Amtshilfe in Steuersachen bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung eingereicht hat. Es dürfte sich hierbei um eine so genannte Gruppenanfrage handeln. Da das Schweizer Bundesgericht kürzlich mit Urteil vom 12. September 2016 (Az. 2C_276/2016) eine Gruppenanfrage der Niederlande in letzter Instanz entgegen der Auffassung des Schweizer Bundesverwaltungsgerichtes für zulässig erklärte und damit die Sichtweise der Eidgenössischen Steuerverwaltung bestätigte, ist damit zu rechnen, dass Spanien Steuerdaten von der Schweiz bekommen wird. Für steuerunehrliche Steuerpflichtige besteht damit die Gefahr einer Entdeckung von begangenen Steuerhinterziehungen.
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NRW erhält Steuerdaten und gibt Informationen an andere Länder weiter – Banken im Visier

Das Finanzministerium von NRW hat am vergangenen Freitag die Medien darüber informiert, dass es an diesem Tag den Finanzbehörden mehrerer europäischer Staaten drei Datenpakete mit Hinweisen auf mögliche Steuerhinterziehungen durch Steuerpflichtige dieser Länder zur Verfügung gestellt habe. Eine Quelle dieser Informationen war eine Festplatte mit 160.000 Kontoinformationen unter anderem zu deutschen Steuerpflichtigen, welche der nordrhein-westfälischen Finanzverwaltung anonym zugespielt worden war.
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Panama beabsichtigt Beitritt zur Amtshilfekonvention

Das Außenministerium Panamas hat am vergangenen Freitag in einer Presserklärung die Absicht des mittelamerikanischen Staates mitgeteilt, die Amtshilfekonvention der OECD und des Europarates zu unterzeichnen. Auf der Grundlage dieser Konvention können steuerrelevante Informationen mit anderen Staaten im Wege der Amtshilfe ausgetauscht werden.

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Schweizer Großbank wehrt sich im Rahmen eines Amtshilfeverfahrens juristisch gegen Datenlieferungen nach Frankreich

Eine Schweizer Großbank wurde von der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) im Rahmen eines Amtshilfeersuchens Frankreichs an die Schweiz zur Lieferung von Daten an die französische Finanzverwaltung aufgefordert. Die Bank hat in einer Erklärung vom gestrigen Tage mitgeteilt, dass sie die betroffenen Kunden von dem Amtshilfeverfahren informieren und die Zulässigkeit des Amtshilfeverfahrens vom schweizerischen Bundesverwaltungsgericht überprüfen lassen werde.

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Dominikanische Republik und Nauru unterzeichnen Amtshilfekonvention der OECD und des Europarates

Am 28. Juni 2016 haben Vertreter der Dominikanischen Republik und des Pazifikstaates Nauru in Paris im Hauptquartier der OECD die Amtshilfekonvention unterzeichnet. Mit dem Inkrafttreten der Konvention für beide Staaten werden insgesamt 98 Jurisdiktionen auf dieser Grundlage in Steuerfragen kooperieren. Ebenfalls am 28. Juni 2016 hat Nauru die mehrseitige Vereinbarung vom 29. Oktober 2014 zwischen den zuständigen Behörden über den automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten unterzeichnet.


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Brasilien, Jamaika und Uruguay intensivieren Kampf gegen Steuervermeidung und Steuerhinterziehung

Jamaika und Uruguay haben kürzlich das multilaterale Übereinkommen über die gegenseitige Amtshilfe in Steuersachen unterzeichnet, während Brasilien das Abkommen ratifiziert hat. Das Übereinkommen ist ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung und bildet außerdem die rechtliche Grundlage für den automatisierten Austausch von Steuerdaten nach der Multilateralen Vereinbarung über die zuständigen Behörden über den automatischen Austausch über Finanzkonten.

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